Projektübersicht

Seit Mai 2016 restaurieren Geflüchtete und Einheimische gemeinsam mit einem Meister für historischen Bootsbau den Jugendwanderkutter "Wammsch". Für die neue Beplankung benötigen wir gut abgelagertes, astfreies Eichenholz. Ein Stamm von 7.30 m Länge kostet ca. 3000 Euro.
Die Arbeiten finden in einer provisorischen Werft auf dem Schulhof der Stadtteilschule Bergedorf statt. Hier ein Beitrag über das Projekt aus dem Hamburg Journal (Sommer 2016).

Kategorie: Gemeinnützig
Stichworte: Flüchtlinge, Integration, Bootsbau, Jung und Alt, gemeinnützige Jugendarbeit
Finanzierungs­zeitraum: 03.03.2017 11:09 Uhr - 30.04.2017 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Gesamtprojekt: Sommer 2018

Worum geht es in diesem Projekt?

Mit dieser Kampagne soll das Geld für den Erwerb eines 7,30 Meter langen Eichenstammes gesammelt werden, der das Holz für die neue Beplankung des Jugendkutters Wammsch liefert (3000 Euro). Das Boot wird im Rahmen des Projektes "SHiP Ahoi – Alle an einem Boot" restauriert. Die Gesamtkosten sind bisher zu ca. 80 % finanziert und das Projekt ist auf weitere Spenden und Unterstützung angewiesen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Ziel ist es, Geflüchteten und Einheimischen die Möglichkeit zu geben, in einem Praxisprojekt miteinander in Kontakt zu kommen und jenseits von Sprach- oder Altersbarrieren gemeinsam tätig werden zu können. Das Projekt bietet die Möglichkeit, Erfahrungen im handwerklichen Bereich zu sammeln und bereits vorhandene Fähigkeiten einzubringen. Nach Fertigstellung des Wanderkutters soll dieser wieder für die gemeinnützige Jugendarbeit des Hauses Warwisch in Hamburg-Kirchwerder eingesetzt werden. Die "Wammsch" wird also wieder auf der Elbe segeln.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wir bieten handwerklich interessierten Jugendlichen, Frauen und Männern die Möglichkeit, sich und ihre Fähigkeiten in ein gemeinnütziges Projekt einzubringen und menschlich und fachlich neue Erfahrungen zu sammeln. Geflüchtete erhalten eine niedrigschwellige Vor-Qualifizierung für den Arbeitsmarkt, indem wir ihnen die Gelegenheiten geben, im Rahmen des Projektes zertifizierte Praktika zu absolvieren.
In unserem Projekt arbeiten Menschen verschiedener Generationen und Herkunft zusammen und auf Augenhöhe.
Wir erhalten die Tradition historischer Handwerkskunst und tragen somit auch dazu bei, die Tradition des Kuttersegelns zu pflegen und zu bewahren.
Wir stellen ein 100 Jahre altes Boot so wieder her, dass es fit ist für weitere 100 Jahre auf dem Wasser.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Von dem Geld wird Holz für die Bootsrestaurierung gekauft. Das Holz muss abgelagert, astfrei und 7,30 Meter lang sein, denn nur solches, qualitativ hochwertiges Holz kann zu einer Planke gebogen werden. Deswegen müssen wir so viel Geld für Holz ausgeben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Initiatorin des Projektes ist die Stiftung Haus im Park. Bisherige Geldgeber sind u.a. die Körber Stiftung, die Buhck Stiftung, das Bezirksamt Bergedorf, sowie private Spender, die uns mit Sach- und Geldspenden unterstützen, z.B. Krusenstern Media und Ernst Komorowski und Co. Kooperationspartner sind die GSB Stadtteilschule Bergedorf, der Verein Bergedorfer für Völkerverständigung e.V., die Staatliche Gewerbeschule für Bautechnik G19 und das Haus Warwisch e.V., dem das Boot nach seiner Fertigstellung für die gemeinnützige Jugendarbeit zur Verfügung gestellt wird.